Dauerhaft

Concretum® Q-FLASH 2/20 ist äusserst dauerhaft und übertrifft in seiner unterhaltsfreien Lebensdauer sogar herkömmliche Betone. Grund hierfür ist die spezielle Zusammensetzung des verwendeten Schnellzementes Concretum® Q-FLASH cem 50 (P) bzw. cem 100 (P). Hierbei handelt es sich um ein rein mineralisches Bindemittel, welches aus verschiedenen Zementen und Additiven besteht.
Dieser Schnellzement wird ausschliesslich in Concretum® Q-FLASH 2/20 verwendet und sorgt für ein sehr geringes Rissrisiko und ermöglicht einen Beton mit einem geringen Wasseranspruch. Dies führt zu einer hohen Dichtigkeit gegenüber Wasser und Schadstoffen. Ausserdem garantiert die hohe Dichtigkeit die Frost- und Frost-Tausalzbeständigkeit trotz Verzicht auf zusätzliche Luftporen. Der Beton ist für alle Expositionsklassen einsetzbar.

Folgende Mechanismen stellen die Dauerhaftigkeit sicher:

  • Die spezielle Zusammensetzung sorgt dafür, dass die rasche Festigkeitsentwicklung bei geringer Hydratationswärmeentwicklung abläuft. Zudem ist das Schwinden des Zementes gering und der Alkaligehalt erfüllt die Anforderung an die AKR/AAR-Beständigkeit.
  • Der Alkaligehalt des verwendeten Schnellzementes Concretum® Q-FLASH cem 50 (P) bzw. cem 100 (P) erfüllt die Anforderung der AKR/AAR-Beständigkeit. Da der Zement nur zum Teil auf Portlandzementen basiert, ist das Alkali-Kieselsäure-Risiko verglichen mit herkömmlichem Beton sogar geringer.
  • Durch Erhärtungs- und Trocknungsprozesse verliert Beton an Volumen und schwindet. Übersteigen die daraus resultierenden Zwängunsspannungen die Zugfestigkeit des Betons, entstehen Schwindrisse.
    Concretum® Q-FLASH 2/20 hat von Natur aus ein geringeres Schwindmass als herkömmlicher Betondeckenbeton und ist daher mit schwindarmem Beton vergleichbar.
  • Zusätzlich entwickelt Concretum® Q-FLASH 2/20 nur eine geringe Hydratationswärmeenergie von ca. 210 J/g und kann somit selbst für massige Bauteile verwendet werden, ohne hierbei Risse infolge differenzieller Auskühlung und daraus resultierende Temperaturgradienten zu riskieren.
  • Die schnelle Festigkeitsentwicklung reduziert ausserdem das Rissrisiko des jungen Betons durch statische und dynamische Belastungen.

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